Kirchenbau und Kirchenkunst in der Zeit des Nationalsozialismus
Vortrag von Dr. Beate Rossié
Sonntag, 30.3.2025, 11.30 Uhr
Anders als lange angenommen kam der Kirchenbau in der NS-Zeit keineswegs zum Erliegen. Im Gegenteil, die kirchliche Bautätigkeit war beträchtlich. In ihrem Vortrag beleuchtet die Kunsthistorikerin Dr. Beate Rossié die kirchliche Architektur und Kunst jener Zeit. In der Kirchenkunst wiesen christliche Motive häufig einen heroisierenden und manchmal auch ideologischen Charakter auf; sogar Themen der NS-Propaganda und NS-Symbole drangen in die kirchlichen Räume vor. Gründe und Hintergründe sind ebenfalls Gegenstand des Vortrags.
FOTO: Den Altarraum der von 1933 bis 1935 erbatuen Martin-Luther-Gedächtniskirche in Berlin-Mariendorf überspannt einmit über 800 Keramikplatten bestückter Triumphbogen. Hier stehen bis heute christliche Zeichen neben Symbolen der NS-Ideologie wie Bauernsichel und Hammer oder Adlern und Soldaten. Platten mit Hakenkreuzen wurden nach 1945 entfernt. Heute versteht die Gemeinde den Bau als Denk- und Mahnmal.
Evangelisches Landeskirchliches Archiv in Berlin: ELAB7.1/3469, Berlin Kirchengemeinde Mariendorf
Termin/e:
Sonntag, 30.3.2025, 11.30 Uhr
Kosten / Eintritt:
Die Teilnahme am Vortrag ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Ort:
Vortragsraum der
Stiftung Kloster Dalheim. LWL-Landesmuseum für Klosterkultur
Am Kloster 9
33165 Lichtenau-Dalheim
Ansprechperson:
Besucher-Service (Di-Fr, 10-15 Uhr)
Telefon 05292 . 9319-225
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